Zahndiagnostik bei Kindern

Unsere Methoden zur Karieserkennung & Risikobestimmung

 


Laser- und Lichtdiagnostik

Je früher Karies behandelt wird, desto geringer ist der Schaden. Die LED-Kaltlichtlampe und der DIAGNOdent (Laserfluoreszenztechnologie) helfen uns bei der Entdeckung der Zahnerkrankungen im absoluten Frühstadium, noch bevor sie mit dem bloßen Auge sichtbar oder für unsere Patienten spürbar sind. Mit der Kaltlichtsonde durchleuchten wir die Zähne mit einer starken Lichtquelle. Durch das unterschiedliche Lichtbrechungsverhalten von gesunder und kariöser Zahnhartsubstanz erscheint Karies als dunkler Schatten. Somit können wir häufig selbst kleinste Kariesdefekte aufspüren – und das völlig schmerzfrei und ohne jegliche Strahlenbelastung.


Kariesrisikobestimmung

Die sogenannte individuelle Kariesrisikobestimmung gehört ebenfalls zu einer unserer Leistungen. Die Einschätzung des Kariesrisikos ist wichtig, um die weitere Betreuung individuell und gezielt zu planen. Neben der Kontrolle des Gebisses (klinische Untersuchung der Zähne, der Schleimhäute, der Verzahnung, etc.) machen wir eine sorgfältige Bestandsaufnahme bezüglich des Ernährungsverhaltens, der Putzgewohnheiten und der Fluoridanwendung sowie von vielen weiteren Faktoren. Auf Wunsch untersuchen wir die Beschaffenheit, Zusammensetzung und den pH-Wert des Speichels, da dieser einen wichtigen natürlichen Reparaturmechanismus der Zähne darstellt.


Digitales Röntgen

In einigen Fällen ist ein Röntgenbild des Kiefers und der Zähne sinnvoll und unabdingbar. Ein Orthopantomogram (siehe Abbildung) empfehlen wir als großes Übersichtsbild, um die Zahnentwicklung zu analysieren, den Zahnwechsel zu überwachen und Krankheiten auszuschließen. Bei kariesaktiven Kindern gibt ein kleineres Detailröntgenbild mit noch geringerer Strahlenbelastung frühzeitig Aufschluss über Erkrankungen, besonders wenn die Zahnzwischenräume durch Engstand der Zähne nicht einsehbar sind. Das von uns verwendete digitale Röntgengerät zählt zu den modernsten Röntgentechniken und reduziert die Strahlenbelastung um bis zu 90 % im Vergleich zu analogen Röntgengeräten.